Mut zur Erziehung
Autor: Stephan Wunderlich



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Vorwort:

Liebe Leser,
was bedeutet eigentlich „Erziehung“ ? Und was meinen wir damit, wenn wir heute Erziehung vermissen ?

Als Lehrerin führe ich viele Gespräche mit Eltern und Kollegen und ich bemerke, dass wir auf dem Gebiet der Erziehung die allergrößten Nöte haben. Lehrer bemängeln, dass schon die elementare Erziehung zu Hause zu wenig stattfindet, und die Eltern leiden darunter, dass die Lehrer vielfach mit den Klassen nicht mehr zurechtkommen und gerne die Verantwortung wieder an die Eltern abgeben, ohne deren Unterstützung die Kinder oft gar nicht mehr im Unterricht mitkommen. Und die Kinder leiden unter dem Leistungsdruck und dem Lärmpegel in den Schulklassen. Wohl alle sehnen sich nach freien und gute Verhältnissen im Zueinander.

Wenn wir von Erziehung sprechen, dann denken wir vor allem daran, mehr Regeln aufzustellen und Grenzen zu setzen. Aber treffen diese Maßnahmen wirklich das Gebiet der Erziehung ? Können sie den Menschen wirklich berühren? Wir ahnen vielleicht, dass die Erziehung viel mehr bedeutet und sogar auf innigliche Weise mit unseren eigenen ehrlichen Bemühungen um Entwicklung und Selbsterziehung zusammenhängt.

So können Sie sich auf diesen sehr lebendigen, mit vielen Beispielen und Bildern gestalteten Vortrag freuen. Es handelt sich um eine Mitschrift, die nur an einigen Stellen etwas redigiert wurde. Stephan Wunderlich, den ich als erfahrenen Pädagogen schätzen gelernt habe, stellt darin keine fertigen Konzepte auf, sondern regt auf anschauliche Weise den eigenen Gedankengang an, sodass der Erzieher wieder besser seine Stellung finden kann.

Yvonne Pauli

Mut zur Erziehung
Wie können wir unseren Kindern auf praktische Weise ein wirkliches Wertempfinden vermitteln?

Vortrag von Stephan Wunderlich vom 8.4.2014 in Donaueschingen

38 Seiten, 23 Fotos und 2 Zeichnungen
Softcover, Format 148 x 210
ISBN 978-3-9815855-9-9

Verunsicherung und die daraus resultierende Erschöpfung kennzeichnen unsere heutige Erziehungssituation. Wir sehnen uns nach einer guten Verbindung und Beziehung zu unseren Kindern. Grenzen setzen, Regeln aufstellen, Richtlinien befolgen allein können noch nicht zu einer wirklichen Sinnerfüllung beitragen, weder bei den Kindern noch bei den Erziehern selbst. Kinder wie auch Erwachsene sehnen sich nach einem tieferen Wert im Leben. Solange aber tragende Werte in der Erziehung nicht ausreichend entwickelt werden, fehlt auch die Kraft zur mutigen Umsetzung.